Zweitwagen-Boom dank Wechselkennzeichen |
becks2000
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27.07.2010 12:03 |
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ad6
Tripel-As

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Ich finde die Idee mit den W-kennzeichen auch super, würde einiges leichter machen, aber abwarten, vielleicht fällt denen ja auch noch wieder was ein, um das für uns Verbraucher zu erschweren.
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27.07.2010 15:43 |
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Onkel Tom
Jungspund


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Nein, denke, dass das jetzt so Hand und Fuss hat mit den Wechslern.
Endlich, worauf wir alle denk ich mal schon laaaaange gewartet haben, es in der Schweiz und in Österreich z.B. schon lange zum alltag gehört...
...nun wird es hier auch realität
Iss cool, ein Auto für den Alltag, einen Sonntagshippe und ne Hure für den Bauschutt und Gartenabfall...
...was will man denn mehr?
Ich fänds sehr geil.
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31.07.2010 00:45 |
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Duppsel
Grünschnabel
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Wenn das kommen würde ist das sowas von geil dann kann men sein Sommerschlitten in der garage lassen, und den Winterhopser im Winter rausholen. Ohne zu diesen beklopten Amt für Strassenzulassungen hinzufahren Freuuuuu...
Aber ich denke wir warten erstmal ab was sich noch so ändern wird.
Duppsel
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31.07.2010 09:50 |
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Bully
Jungspund


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31.07.2010 10:46 |
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Blackwindow
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ab sommer 2011 könnte die geschichte ihren lauf nehmen.
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!!!!!!!! prinzipiel dagegen !!!!!!!!

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04.08.2010 22:59 |
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Blackwindow
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Die Wechselkennzeichen kommen
Gute Nachricht für Autofahrer: Zweitfahrzeuge dürfen künftig mit dem Kennzeichen des Erstwagens unterwegs sein. Der Bundesrat gab nun grünes Licht für die so genannten Wechselkennzeichen.
Für Autobesitzer in Deutschland soll es bald ein Wechselkennzeichen geben, das sie für zwei Wagen nutzen können. Der Bundesrat machte den Weg für eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung frei. Dies soll für Zweitwagen auch günstigere Versicherungskonditionen bringen. Das Verkehrsministerium will die Neuregelung möglichst Mitte nächsten Jahres einführen. Geplant ist, dass ein Kennzeichen für zwei Autos zugelassen wird. Es darf jedoch zur selben Zeit an nur einem der beiden Fahrzeuge geführt werden.
"Wir wollen damit die Nutzung mehrerer Fahrzeuge erleichtern und einen Anreiz zum Kauf eines umweltfreundlichen Zweitfahrzeuges, etwa eines Elektroautos setzen", sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Interessant sein kann ein Wechselkennzeichen für Autobesitzer, die neben dem normalen Wagen etwa ein Wohnmobil, einen Oldtimer oder ein kleineres Stadtauto haben.
ADAC begrüßt neue Regelung
Konkret ist ein Nummernschild aus zwei Teilen vorgesehen: Ein kleineres Nebenkennzeichen, das am jeweiligen Auto bleibt sowie die beiden Hauptkennzeichen vorn und hinten, die abwechselnd auf dem einen oder anderen Auto angebracht werden. Verkehrs-Staatssekretär Andreas Scheuer sagte im Bundesrat, damit werde ein in Österreich und der Schweiz bewährte Praxis auch in Deutschland ermöglicht. Aus der Versicherungsbranche gebe es Signale, dass dafür günstigere Paketangebote zu erwarten seien.
Der Autoclub ADAC begrüßte die Pläne. Dadurch könnten gerade Familien bestärkt werden, sich neben dem Erstfahrzeug einen kleinen, sauberen Zweitwagen anzuschaffen. Dem Bundeshaushalt könnten wegen geringerer Einnahmen aus der Versicherungssteuer bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr entgehen, erwartet die Bundesregierung.
(dpa, Autonews, N24)
16.12.2011 17:50 Uhr
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16.12.2011 19:01 |
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corsafan84
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das hört sich doch mal gut an
genau das richtige für mich hehe
hat denn schon mal jemand was gehört wie das versicherungs- und steuertechnisch ablaufen soll???
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das leben ist kein ponyhof aber geritten wird trotzdem ;-)
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16.12.2011 20:41 |
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Blackwindow
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| Zitat: |
Original von corsafan84
hat denn schon mal jemand was gehört wie das versicherungs- und steuertechnisch ablaufen soll??? |
Denke da ist der haken, die ach so tolle politiker haben glaube ich nicht umsonst... fast 1 jahr daran gegrübelt.....
INFO: Quelle: dapd
Ab Mitte nächsten Jahres können zwei Fahrzeuge mit nur einem Kennzeichen zugelassen werden. Der Bundesrat machte am Freitag den Weg für das Wechselkennzeichen frei, das die Zulassung vereinfachen soll. Verkehrsstaatssekretär Andreas Scheuer sagte, es werde künftig einfacher, sich beispielsweise für Kurzstrecken ein Elektroauto anzuschaffen.
"Sehr gute Pakete der Versicherer"
Zwar muss auch künftig für beide Fahrzeuge die volle Kfz-Steuer gezahlt werden. Aber die Versicherungswirtschaft will Rabatte einräumen. Scheuer sagte, er erwarte "sehr gute Pakete der Versicherer".
Gleiche Klasse ist Voraussetzung
Voraussetzung für ein Wechselkennzeichen ist, dass die Fahrzeuge in die gleiche Klasse fallen und die Halter Nummernschilder gleicher Abmessungen verwenden können. Es kann also nicht für Auto und Motorrad verwendet werden, wohl aber für Auto und Wohnmobil. Das Nebenkennzeichen - eine 1 oder eine 2 - bleibt am Wagen, das Hauptkennzeichen wird gewechselt. Das Kennzeichen darf jedoch zur gleichen Zeit nur einem von diesen Fahrzeugen geführt werden.
Details müssen noch geklärt werden
Details der Verordnung soll nun der Bund-Länder-Fachausschuss klären. Die Bundesregierung werde das Wechselkennzeichen "noch in der Mitte des Jahres einführen", versicherte Scheuer.
Also Abwarten, ob das wiklich alles so toll wird
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16.12.2011 20:51 |
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corsafan84
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Naja die volle Steuer lass ich mir noch gefallen aber die Versicherung sollte denn schon nen guten Preis ansagen damit es interessanter wird
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17.12.2011 06:32 |
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Stoppelhoppser

Doppel-As

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Für mich wäre das auch sehr interessant. Aber auch nur wenn ich nicht mehr bezahlen muß wie jetzt schon. Naja, mal abwarten ob das überhaupt klappt...
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19.12.2011 13:25 |
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corsafan84
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warum musst du denn jetzt schon mehr bezahlen?
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19.12.2011 17:50 |
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ad6
Tripel-As

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Also wenn ich beide Wagen voll besteuern muss und auch voll versichern muss wird sich bei un s wohl nix ändern, denn wir haben den Zweitwagen ja schon ziemlich weit heruntergefahren mit den Prozenten
Nja, mal sehen, ich glaube, die ganze Nummer wird ein Flop, denn wer will schon für zwei Autos volle Steuern und Versicherung bezahlen und nur eines nutzen können
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19.12.2011 19:45 |
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Onkel Tom
Jungspund


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Denke auch, dass es nicht der grosse Renner wird.
Zweitwagen mit dem selben Kennzeichen; es wäre mittlerweile zu schön, um wahr zu sein.
Aber angesichts der Steuergeschichte, jeder Wagen wird voll versteuert, denk ich mal, dass sich das einige noch überlegen werden, ob sie es machen würden.
Warum nicht altbewährtes, wie mit den roten Wechselkennzeichen für Oldtimer?
Ein Nummernschild, 5 (bzw. dann 2) Autos drauf anmelden und den teuersten bezahlen.
Das ganze natürlich dann in einem Gesamtpaket bei den Vericherungen.
Klappt doch prima
Aber ist wohl zu einfach die Sache
Wir warten mal ab, es kann ja immer noch ne Überraschung geben
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30.12.2011 01:12 |
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becks2000
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Themenstarter
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Es war einmal eine richtig gute Idee. Was, wenn man ein Kennzeichen hätte, mit dem man zwei Autos fahren kann, aber nur Steuern und Versicherung für eins bezahlen muss? Ein Wechselnummernschild also, das man zum Beispiel vor der Fahrt in die Innenstadt von der großen Limousine abnimmt und an den kleinen Cityflitzer steckt? Oder das man einfach auf sein Wohnmobil schraubt, bevor man für sechs Wochen an die Atlantikküste fährt?
Es hätte so schön sein können. Die Menschen in Deutschland hätten Geld gespart, sie hätten sich vielleicht mehr Autos gekauft und den Staat hätten sie vermutlich auch geliebt. Wenn alles gut gegangen wäre, hätte er ja ein Stück Bürokratie abgeschafft. Er wäre lässig gewesen.
Das Beste dabei: Diese Idee ist keine wirre Utopie, sondern funktioniert in den Nachbarländern Schweiz und Österreich ganz hervorragend. Dort kann man ein Wechselkennzeichen beantragen, bezahlt dann Steuern und Versicherung für das größere, teurere Auto und für das zweite Auto nichts. Einzige Bedingung: Man darf nicht mit beiden Autos gleichzeitig fahren, sondern muss eins stehen lassen.
Kein Wunder also, dass am Anfang alle ganz begeistert waren. Peter Ramsauer, unser Verkehrsminister, weil er endlich mal wirklich etwas bewegt hätte. Also etwas, das die Bürger auch bemerken. Der ADAC, weil mehr verkaufte Autos mehr Pannen und damit vielleicht mehr Mitglieder bedeutet hätten. Und die "Autobild", die dachte, sie könne sich damit profilieren.
Doch leider ist Deutschland nicht lässig. Und so wurde im Laufe der Zeit aus einer tollen, eigentlich ganz einfachen Idee etwas sehr Kompliziertes, Schweres, Sinnloses. Erst sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass er nicht auf die Kfz-Steuer verzichten wollte. Als die Steuerbefreiung vom Tisch war, hielten sich plötzlich auch die Versicherer bei den Rabattversprechen stark zurück.
Als dann im Dezember das Wechselkennzeichen den Bundesrat passierte, war es so richtig schön bescheuert deutsch, ein Nummernschild nämlich, bei dem man für zwei Autos Steuern und Versicherung bezahlt, für das man dann ab Sommer des Jahres, wenn es in Kraft tritt, zweimal zur Zulassungsstelle marschieren und zweimal den ganzen Papierkram erledigen muss. Man hätte damit also den finanziellen und bürokratischen Aufwand von zwei Autos, könnte aber immer nur eins zur Zeit fahren.
Das Seltsame daran: Auf der Website des Verkehrsministeriums strahlte den Besucher nach der Abstimmung Peter Ramsauer von einem Foto aus an, überschrieben mit der Zeile "Das Wechselkennzeichen kann kommen!", ganz so, als wäre dem Minister damit ein wirklich großer Wurf gelungen. Darunter stehen - bis heute - ein paar verschwurbelte Schlagwortsätze, zum Beispiel, dass die Regelung Anreize für Elektromobilität schaffe, und die Tatsache, dass das Kennzeichen nur an einem Fahrzeug geführt würde, von den Versicherern "bei der Bemessung der Versicherungsprämie berücksichtigt" werden könne.
"Es ist kein großer Wurf"
Aber stimmt das wirklich? Gibt es wenigstens wirklich eine billigere Versicherung für das Wechselkennzeichen? Anfragen bei den führenden deutschen Kfz-Versicherern ergaben bisher keine konkrete Hoffnung auf finanzielle Entlastung. Der Tarif befinde sich "in der Planung", werde "gerade erarbeitet", vermutlich im "Sommer des Jahres" bekanntgegeben hieß es unisono von Anbietern wie der Zürich, HUK Coburg oder der DEVK. Euphorie sieht anders aus, und Details wollte keiner der angefragten Versicherer herausgeben. Lediglich die Sprecherin der DEVK ließ sich zur Äußerung hinreißen, dass Kunden mit einem "Beitragsnachlass" rechnen können.
Nur: Einen "Beitragsnachlass" bekommt man heute schon, wenn man ein Zweitfahrzeug zulässt. Und das kann man dann wenigstens fahren. "Auch ein stehendes Fahrzeug birgt Risiken", wirbt Claudia Herrmann, Sprecherin der Allianz Versicherung, für Verständnis dafür, dass sich die Versicherungen nicht zu einer Befreiung durchringen wollen. "Wenn zum Beispiel Öl ausläuft und ein Umweltschaden entsteht, ist das ein Fall für die Haftpflicht. Und wenn beim Sturm ein Ast auf das Auto fällt, sollte die Kasko greifen".
Das stehende Auto ist also gefühlt genauso riskant wie das rasende, und die Hoffnung auf einen spürbaren Nachlass bei der Versicherung geht bei fortschreitender Recherche stetig gegen null - es will nur niemand zugeben. Da ist es fast schon befreiend, wenn Katrin Rüter vom Gesamtverband der Versicherer sagt: "Ich denke nicht, dass das Wechselkennzeichen einen finanziellen Vorteil bietet. Und ich glaube auch nicht, dass es in dieser Form besonders nachgefragt sein wird."
Ein guter Punkt. Denn wenn das Wechselkennzeichen keinen finanziellen Vorteil bietet, wer soll es dann nutzen und warum? Auch das Verkehrministerium tut sich auf konkrete Anfrage schwer damit, ein echtes Nutzungsszenario zu skizzieren. "Mit dem Wechselkennzeichen wird dem Wunsch zahlreicher Halterinnen und Halter zum Beispiel zweier unterschiedlicher Pkw oder eines Pkw und eines Wohnmobils entsprochen. Damit werden die bereits bestehenden Möglichkeiten der fahrzeugspezifischen Zulassung, beispielsweise bei Verwendung von Saisonkennzeichen, sinnvoll ergänzt", schreibt Ministerialrat Richard Schild im Auftrag von Peter Ramsauer.
Klar, für Wohnmobilfahrer sind Wechselkennzeichen toll, aber in der aktuellen Version fahren sie ja selbst mit einem normalen Saisonkennzeichen, mit dem sie ihr fahrendes Zuhause für die Monate Juni, Juli, August zusätzlich zum normalen Pkw anmelden, günstiger als mit dem Ramsauer-Kennzeichen.
Auch auf die Frage, warum das Wechselkennzeichen zum Kauf eines Elektroautos motivieren soll, hat das Verkehrministerium keine echte Antwort: "Wechselkennzeichen können auch Impulse setzen, sich für kürzere Strecken einen sparsamen Zweitwagen anzuschaffen. Damit kann das Wechselkennzeichen einen positiven Effekt für die Umwelt bewirken und ein Signal für die Automobilwirtschaft, insbesondere auch für Elektrofahrzeuge, setzen."
"Impulse setzen", "positiver Effekt", "Signal" - fast ist man versucht, eine Belohnung auszusetzen für denjenigen, der aus diesem Geschwurbel eine sinnvolle Antwort destillieren kann. Doch in Wahrheit gibt es die einfach nicht. Wie auch die von Ramsauer ins Leben gerufene "nationale Plattform für Elektromobilität", die bis 2020 dafür sorgen soll, dass in Deutschland eine Million Elektroautos fahren, bislang aber kein Konzept für eine Ladeinfrastruktur oder andere drängende Fragen vorlegen kann, handelt es sich bei dem Wechselkennzeichen um reine Schlagwortpolitik.
Und zum Glück finden wir am Ende der Recherche auch noch einen der Initiatoren, der das bestätigt. Jochen Österle, Pressesprecher des ADAC, sagt: "Es ist kein großer Wurf". Er spricht am Telefon lange darüber, wie es eigentlich geplant und was für eine gute, einfache Idee es war, und wie dann daraus etwas ganz und gar Sinnloses wurde. Er sagt, dass sich bei den Versicherungen noch etwas tun könne, und dass es immer gut sei, wenn überhaupt etwas passiert. Aber er sagt auch: "Wenn das Wechselkennzeichen, so wie es ist, in ein paar Jahren wieder begraben wird, ist es auch nicht weiter schlimm."
Man wünschte sich jetzt nur noch, dass sich Peter Ramsauer dazu bekennen würde. Das Wechselkennzeichen ist, so wie es am Ende verabschiedet wurde, eine Luftnummer. Es ist ein Luftnummernschild.
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Verpflichtende Reifendrucksensoren, die nicht nur über das ABS die Abrollumfänge kontrollieren, sondern auch bei einem niedrigeren Reifendruck als werksseitig vorgegeben warnen, würden mehr für den Spritverbrauch bringen als [...] mehr...
21.01.2012 von Schorse3: Politiker, eher eine Lachnummer
Das deutsche Politiker allen Ernstes auch nur einmal etwas hundertprozentiges hinbekommen gehört in das Reich der Ammenmärchen. Leider merkt man es immer erst nach der Wahl was man sich mit diesen Typen antut. mehr...
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19.01.2012 von mitbestimmender wähler: Wechselkennzeichen: Damit spart man Geld in der Schweiz
Nun in der Schweiz zahlt man einiges weniger bei Wechselkennzeichen: Steuern nur für das Fahrzeug der höheren Steuerklasse. Haftpflichtversicherung für jedes Fahrzeug. Kaskoversicherung nur für das teuere Fahrzeug.
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irgendwas ist ja immer
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07.02.2012 07:45 |
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ad6
Tripel-As

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Genauso, wie ich es denke, das Wechselkennzeichen ist Bullshit, sehr grosser Bullshit.
Nix mit sparen, nix mit der Anschaffung eines Zweitwagens, der sich plötzlich hätte rechnen können und schon gar nix mit Steuern sparen!
Ein HOCH auf die deutsche Regierung
, ich könnte kotzen, hauptsache das Geld reicht für den Eurorettungsfonds
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11.02.2012 10:14 |
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Willy
Tripel-As


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12.02.2012 20:25 |
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